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Veröffentlichung der Untersuchung zur Kreislaufwirtschaft in der Windenergiebranche

Am 10. Oktober hat der Generalrat für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Conseil général de l’environnement et du développement durable, CGEDD) seinen Bericht (auf Französisch) zur Kreislaufwirtschaft in der Windenergiebranche veröffentlicht. Der Minister für ökologischen und solidarischen Wandel hatte den CGEDD beauftragt, eine Untersuchung zum Thema Anlagenrückbau und -recycling für die Windenergie an Land durchzuführen. Der CGEDD bietet folgende sieben Vorschläge:

  • „Anhebung der Garantiesumme von 50.000 € pro Turbine um einen variablen Bestandteil proportional zur Anlagenmasse
  • Einführung einer erweiterten Produktverantwortung für Rotorblätter basierend auf dem Modell der Produktverantwortung für Altfahrzeuge, zunächst ohne Ökoorganisation (éco-organisme) und damit verbundene Ökobeiträge für aktuelle und zukünftige Anlagen
  • Einführung zwei zusätzlicher objektiver Kriterien (Masseneffizienz sowie Recyclingbonus) sowie eine Ökobilanz-Verpflichtung in den Ausschreibungen der CRE für zukünftig zu genehmigende Projekte;
  • Anlegen eines statistischen Überblicks zu Projekten am Ende ihrer Laufzeit, beispielsweise durch die Statistik-Abteilung des CGDD im Umweltministerium, insbesondere Verfolgung der Materialflüsse aus den Windparks auf Grundlage von Informationen der Präfekten
  • Durchführung einer Kartierung (GIS) der Windprojekte und der Zonen, die das Repowering verhindern oder einschränken könnten (Luftfahrt, verteidigungsbezogene, elektronische und andere Einschränkungen, Natura 2000-Gebiete, etc.)
  • Konzertierung mit den Anlagenbetreibern, um Änderungen bei den Vorgaben des Fundamentrückbaus umzusetzen, mit dem Ziel den vollständigen Rückbau des Fundaments durchzusetzen (neue und bestehende Anlagen);
  • Aktivierung öffentlicher Mittel (ANR, ADEME, PIA etc.) zur Unterstützung französischer Industrieunternehmen im Bereich Recycling von Verbundwerkstoffen und seltenen Erden, um die Etablierung wirtschaftlich tragfähiger Prozesse insbesondere für Glasfasern und Permanentmagnete zu ermöglichen. Für zukünftige Werkstoffe sollten sich die Akteure auf thermoplastische Harze für Rotorblätter sowie auf die Reduzierung des Anteils seltener Erden im Bereich Magnete konzentrieren.“

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