Wie viel gesicherte Leistung brauchen die Stromsysteme Deutschlands und Frankreichs und wie lässt sich deren Verfügbarkeit gewährleisten? Während Deutschland mit dem StromVKG erstmals einen Kapazitätsmarkt einführt, reformiert Frankreich seinen bestehenden Mechanismus grundlegend. Dieser Expert-Talk beleuchtet die jeweiligen Ansätze und zieht Lehren aus dem bilateralen Vergleich.
Die Ausbaudynamik von Großbatteriespeichern ist in den letzten Jahren im Kontext von technologischen Fortschritten und sinkenden Kosten bereits deutlich geworden. Welche Geschäftsmodelle für Großspeicher von PV-Freiflächenanlagen sich in Zukunft durchsetzen können wird auf dieser Konferenz diskutiert.
Deutschland und Frankreich verfolgen unterschiedliche energiepolitische Ansätze, stehen aber vor derselben Aufgabe: Strompreise wettbewerbsfähig zu halten, während gleichzeitig die Netze ausgebaut und neue Flexibilitätsoptionen ins System integriert werden müssen.
Während die nicht-preisbezogenen Kriterien des NZIA zunehmend in Ausschreibungen in Frankreich und Deutschland umgesetzt werden und die Verhandlungen über den „Clean Industrial Deal“ weitergehen, wird sich dieser politische Abend bei der deutschen Botschaft in Frankreich mit der Frage befassen, wie die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten für die europäische Energiewende gestärkt werden kann.
Die neunte Ausgabe des deutsch-französischen Energieforums befasst sich mit der europäischen Energiesouveränität als Antwort auf die zunehmenden geopolitischen Risiken. Die Auswirkungen auf die Strompreise, die Sicherheit der Energieinfrastruktur sowie der Abbau von Energie- und Industrieabhängigkeiten werden unter anderem auf dieser Konferenz behandelt.