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RTE- und IEA-Studie zu Stromsystem mit hohem Anteil erneuerbarer Energien

Eine vom französischen Übertragungsnetzbetreiber RTE (Réseau de transport d'électricité) und der internationalen Energieagentur (IEA) verfasste Studie (auf Englisch) identifiziert vier Gruppen von technischen Voraussetzungen, die für einen Strommix mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien bis 2050 in Frankreich wesentlich sind.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Stromsystem ohne konventionelle Erzeugung möglich ist und dessen Stabilität und Versorgungssicherheit trotz der Variabilität von Wind- und Photovoltaikenergie gewährleistet wäre. Allerdings sind Anpassungen am Netz und technische Entwicklungen notwendig, um den Betrieb des Stromsystems zu sichern. Genauer gesagt müssten Flexibilitätsquellen stark ausgebaut werden, einschließlich Nachfragesteuerung, Großspeicher, Spitzenlastkraftwerke und grenzüberschreitende Übertragungsnetze. Im Falle eines Systems mit einem erheblichen Anteil an dezentralen PV-Anlagen wird eine weitere Bewertung der Auswirkungen auf das Verteilungsnetz und die Sicherheit des Stromsystems notwendig. Darüber hinaus ist eine Überarbeitung der Dimensionierung der Betriebsreserven und des entsprechenden Regulierungsrahmens erforderlich. Außerdem sind laut RTE und IEA ab 2030 erhebliche Bemühungen für den Ausbau der Stromübertragungs- und -verteilnetze erforderlich, die teilweise mit der Erneuerung der alternden Netzanlagen verbunden werden können.

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