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Aktuelle Zahlen zum Strommarkt und Emissionshandel

In einer Pressemitteilung vom 3. Januar stellte die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Strommarktdaten für das vergangene Jahr vor. Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms steigerte sich um knapp sieben Prozentpunkte auf 55 %, mit 31 % Strom aus Windenergie an Land und auf See. Einen Anteil von 12,1 % an der Gesamterzeugung wurde von Strom aus Photovoltaik abgedeckt, 8,4 % durch Biomasse und 3,4 % aus Wasserkraft und sonstigen Erneuerbaren. Die Gesamterzeugung aus Strom aus erneuerbaren Energien belief sich auf 251,2 TWh. Die aus konventionellen Energieträgern sank um 24 % auf 197,2 TWh. Im Bereich Importe und Exporte erhöhten sich die Importe um 63 % auf 54,1 TWh, während die Exporte um 24,7 % auf 42,4 TWh sanken.

Des Weiteren berichtete das Umweltbundesamt (UBA) in einer Pressemitteilung vom 4. Januar über die Erlöse aus dem europäischen und nationalen Emissionshandel. 2023 habe es sich um das Jahr mit den höchsten Erlösen, die jemals durch den Emissionshandel erzielt wurden, gehandelt. Die Erlöse betrugen insgesamt über 18 Mrd. €, was einer Steigerung von 40 % entspricht. Dieser Betrag teilt sich auf den europäischen Emissionshandel (EU-ETS) und den nationalen Emissionshandel (nationales Emissionshandelssystem, nEHS) auf. Im EU-ETS werden Zertifikate für Treibhausgas-Emissionen der Energie- und energieintensiven Industrieanlagen sowie des innereuropäischen Luftverkehrs gehandelt. Die Erlöse in diesem Bereich beliefen sich laut UBA auf 7,7 Mrd. €. Die Einnahmen im nEHS stiegen 2023 von 6,4 Mrd. € auf 10,7 Mrd. € und stellten somit eine Steigerung von 67 % im Vergleich zum Vorjahr dar. Im nEHS werden Zertifikate für Wärme und Verkehr gehandelt.

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