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Studie der CRE zu Kosten und zur Rentabilität von PV-Freiflächenanlagen

Am 28. Februar 2019 hat die französische Regulierungsbehörde für Energie (Commission de régulation de l’énergie, CRE) eine Studie (auf Französisch) zu Kosten und zur Rentabilität großer Photovoltaik-Freiflächenanlagen zwischen 100 kWp und 30 MWp in Frankreich veröffentlicht. In der Studie wird das folgende Fazit zusammengezogen:

  • Die Kostenreduzierung erfolgt weiter in rasantem Tempo. Die Investitions- und Betriebskosten sind um jeweils 31 % und 27 % in den letzten drei Jahren gesunken
  • Die Investitionsausgaben betragen aber immer noch 80 % der gesamten Kosten für eine PV-Anlage
  • Die sogenannte Pauschalbesteuerung der an das Stromnetz angeschlossenen Unternehmen (IFER) bleibt stabil und beträgt 6 €/MWh – etwa doppelt so hoch als für die Windbranche
  • 30 % der aktuellsten wettbewerbsfähigsten Projekte haben durchschnittliche Erzeugungskosten von 4,8 ct/kWh. Diese Werte sind mit den z.B. in Deutschland (Durchschnittsreferenzwert von 4,8 ct/kWh im Rahmen der letzten Ausschreibungsrunde von Februar 2019) oder in den USA (zw. 3,5 und 4,0 ct/kWh) beobachteten Kosten vergleichbar
  • 70 % aller Projekte wurden in Südfrankreich (Okzitanien, Provence-Alpes-Côtes d’Azur, Nouvelle Aquitaine und Rhône-Alpes-Auvergne) installiert. Diese Regionen verfügen über 17 % mehr Solarstrahlung als die anderen französischen Regionen

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