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Tätigkeitsbericht 2020

 

Wir freuen uns, Ihnen unseren Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2020 vorzustellen, ein Jahr wie wir es wohl alle noch nicht erlebt hatten, das uns alle persönlich wie beruflich in vielen Dingen vor neue Herausforderungen gestellt hat.

Selten zuvor waren wir so sehr im Heute gefangen und mussten uns doch vor Augen halten, dass es wichtiger denn je war sich damit auseinanderzusetzen, was dafür getan werden kann, damit es eine nachhaltige Perspektive für unseren Planeten nach 2050 gibt – ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich. Vergangenen November hat Prof. Klaus Töpfer dieses Trilemma in seinem Schlusswort zum 3. Deutsch-französischen Energieforum vor knapp 900 Teilnehmern sehr eindrücklich beschrieben. Dabei zog er jedoch auch die Schlussfolgerung, dass dies eine Gelegenheit für offene Gesellschaften, in denen Entscheidungen wissensbasiert getroffen werden, ist zu illustrieren, dass sie am besten auf Herausforderungen dieser Art reagieren können - durch einen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Für eine Organisation wie das DFBEW, das eben diesen Dialog seit nunmehr 15 Jahren begleitet und moderiert, bedeutete dieses Jahr 2020 aber auch eine ganz eigene Herausforderung, da mit der Windkonferenz am 12. März die vorerst letzte Veranstaltung im Präsenzformat stattfinden konnte. Worin besteht der Sinn einer Dialogplattform, wenn sie die verschiedenen Stakeholder der Energiewende nicht mehr zum Austausch an einem Ort vereinen kann?

Binnen zwei Wochen vollzog das DFBEW seine Digitalisierung, alle Prozesse wurden an die neue Realität angepasst. Seitdem agierte das Team vornehmlich im Home-Office, alle Konferenzen wurden an den geplanten Daten beibehalten und fanden online statt. Um auf tagesaktuelle Themen, wie dem Strompreissturz im Frühjahr, die sinkende Nachfrage nach Energie und die Auswirkung des Coronavirus auf die Energie- und Klimapolitik behandeln zu können, wurde eine Serie von Webinaren aufgelegt und mit politischen Formaten vervollständigt.

Eine Steigerung der Teilnehmerzahlen um 150 % im Vergleich zu 2019 unterstrich den großen Bedarf an Informationen in Deutschland wie in Frankreich. Gleichzeitig brachte das DFBEW 79 Publikationen heraus – ein neuer Rekord – und verzeichnete mit 28 neuen Mitgliedern den stärksten Zuwachs seit seiner Gründung. Dass diese aus allen Bereichen der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft stammen, zeugt davon, dass die Arbeit der Kollegen mehr denn je Antworten auf die brennendsten Fragen der Energiewende liefert.

Wir blicken heute also auf ein bewegtes Jahr zurück, in dem sich viele Dinge verändert haben – auch das DFBEW. Eines jedoch bleibt unverändert: Unser Dank gegenüber unseren öffentlichen und privaten Förderern und Partnern, ohne deren Unterstützung die Erreichung dieser Ergebnisse nicht möglich gewesen wäre.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Arbeit – mit Ihnen und für Sie.

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