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Externes Hintergrundpapier zu Biogasanlagen in Deutschland

Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende veröffentlicht ein externes Hintergrundpapier geschrieben von dem Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES) und dem Deutschen Biomasse-Forschungszentrum (DBFZ) zum Thema:

Biogasanlagen in Deutschland: Ökonomisch-ökologische Effekte
jenseits des Strommarktes und Szenarien der Bestandsentwicklung bis 2035

Das vorliegende Papier basiert auf einem Abschlussbericht, der im Rahmen des Forschungsprojektes MakroBiogas verfasst wurde. In diesem wird einerseits skizziert, welche Wirkungen der deutsche Biogasanlagenbestand in anderen Bereichen jenseits der Stromproduktion hat. Dazu gehören vor allem die Wirkungen in den naturwissenschaftlich-agronomischen Prozessen: Boden, Landnutzung und Ökosystemleistung, Verwertung und Entsorgung und schließlich der Bereich nicht-energetische Treibhausgasreduktionen. Für diese zusätzlichen Leistungen, die derzeit über das Erneuerbare-Energien-Gesetz mitfinanziert werden, wurden, soweit möglich, quantitative oder monetäre Abschätzungen vorgenommen.

Zum anderen werden Szenarien der möglichen Bestandsentwicklung der Biogasanlagen in Deutschland vor dem Hintergrund der in den Novellierungen des EEG 2014 und 2017 stark reduzierten Fördersätze bis 2035 skizziert. Die Szenarien reichen von „Auslaufen des Bestands“ bis zu einem „Bestandserhalt“. Für das Szenario „Auslaufen des Bestands“ werden zudem die Implikationen für das Energiesystem aufgezeigt, in dem dann fehlende erneuerbare Strom- und Wärmemengen sowie steuerbare Leistungen durch andere Technologien zu ersetzen sind. Dies ist vor allem ab Mitte der 2020er Jahre relevant, da dann signifikante Teile des Biogasanlagenbestands schrittweise aus der Festvergütung nach dem EEG ausscheiden.

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