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Neueste Entwicklungen in der französischen Offshore-Windbranche

Am 2. Mai nahmen Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire und der beigeordnete Minister für Energie, Roland Lescure, in Saint Nazaire an der Unterzeichnung eines Vertrags zwischen der Werft Chantiers de l’Atlantique, dem Unternehmen Hitachi und dem französischen Übertragungsnetzbetreiber RTE teil. Zudem wohnten sie der Einweihung der Offshore-Konverterstation für den Windpark Yeu-Noirmoutier bei. Der oben genannte Vertrag umfasst den Bau von Konverterstationen für drei künftige Offshore-Windparks für einen Gesamtbetrag von 4,5 Mrd. €. Zu diesem Anlass kündigten die Minister außerdem Maßnahmen zur Unterstützung der französischen Offshore-Windbranche an. Die Maßnahmen umfassen die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren sowie neue Lastenhefte und Zeitpläne für mehrere Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von ca. 5,7 GW (Pressemitteilung, auf Französisch). Eine dieser Ausschreibungen betrifft zwei schwimmende Windparks im Mittelmeer, die Frist für die Abgabe von Angeboten endet am 14. August. Diese Ankündigungen stehen in Zusammenhang mit dem von Minister Le Maire in seiner Rede (auf Französisch) betonten Ziel, bis 2035 eine installierte Offshore-Windkapazität von 18 GW und bis 2050 von 45 GW zu erreichen.

Am 15. Mai nahm der beigeordnete Minister für Energie, Roland Lescure, zudem an der Einweihung des Offshore-Windparks Fécamp teil, der eine Leistung von circa 500 MW aufweist. Am selben Tag gab die französische Regierung die  Gewinner der Ausschreibung von April 2021 für einen schwimmenden Offshore-Windpark bekannt: ein belgisch-deutsches Konsortium, bestehend aus den Unternehmen Elicio und BayWa r.e (Pressemitteilung, auf Französisch). Nach Angaben der Regierung handelt es sich um den ersten schwimmenden Park der Welt, dem ein Einspeisetarif in Höhe von 8,65 ct/kWh zuerkannt wurde. Der Park soll 2031 in Betrieb genommen werden. Des Weiteren ging am 28. Mai ein weiterer Offshore-Windpark mit einer Leistung von rund 500 MW vor der Küste von Saint-Brieuc in Betrieb. 

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