[ESPRESSO] Neue Ausschreibungen in Frankreich
Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) veröffentlicht einen neuen Espresso:
Neue Ausschreibungen in Frankreich für
Windenergie auf See, PV und Windenergie an Land
Am 2. April kündigte die Regierung die künftigen Ausschreibungen für Windenergie auf See, Photovoltaik und Windenergie an Land an.
Für die Windenergie auf See besteht die wichtigste Maßnahme in der Zusammenlegung der beiden ursprünglich geplanten Ausschreibungen, AO 9 und AO 10, die nun in einem einzigen Verfahren durchgeführt werden. Das Ziel, das in der mehrjährigen Programmplanung für Energie für den Zeitraum 2026–2035 (PPE 3) verankert ist, besteht darin, bis 2035 eine installierte Leistung von 15 GW zu erreichen. Für die angekündigte Ausschreibung ist ein Volumen von 10 GW vorgesehen, womit sie die bisher größte in Frankreich wäre. Es wird ein durchschnittlicher Zuschlagspreis von etwa 10 ct/kWh angestrebt. Die Hälfte des Ausschreibungsvolumens bezieht sich auf schwimmende Windkraftanlagen, eine Technologie, bei der die französische Regierung eine weltweit führende Rolle einnehmen möchte.
Für PV und Windenergie an Land werden ab Juli bzw. Mai neue Ausschreibungen angesetzt, wobei weitere Ausschreibungsrunden für den Herbst geplant sind.
Dieser Espresso beantwortet folgende Fragen:
- Welche Meeresgebiete wurden für die Rekordausschreibung von über 10 GW für die Offshore-Windenergie ausgewählt?
- Welche Rolle sollen schwimmende WEA dabei einnehmen?
- Welche Änderungen wurden an den Ausschreibungen für PV vorgenommen?
- Wie plant die Regierung Repowering-Projekte im Bereich der Onshore-Windenergie zu fördern?