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Ergebnisse der französischen Offshore-Ausschreibung

Im Rahmen des Offshore-Ausschreibungsverfahrens in Frankreich, das die französische Regierung im Juli 2011 für insgesamt fünf Standorte mit einer maximalen Kapazität von 3.000 MW angestrengt hatte und auf das sich bis zum 11. Januar 2012 verschiedene Bieterkonsortien beworben hatten, wurden am 6. April die Gewinner verkündet. Auf der Grundlage der Empfehlungen, die die Regulierungsbehörde für Energie (CRE) Ende März ausgesprochen hatte und denen die Regierung größtenteils folgte, kam es zu folgendem Ergebnis:

Die Standorte Saint-Nazaire (480 MW), Fécamp (498 MW) und Courseulles-sur-Mer (450 MW) wurden Eolien Maritime France (Bieterkonsortium EDF EN, Dong Energy, Alstom, WPD Offshore und Nass&Wind Offshore) zugesprochen.
Der Standort Saint-Brieuc (500 MW) ging an Ailes Marines SAS (Bieterkonsortium Iberdrola, Eole Res, Areva, Technip und Neoen).
Der Standort Le Tréport (600-750 MW), auf den sich allein das Bieterkonsortium GDF Suez, Vinci und Areva beworben hatte, wurde nicht vergeben.
Das Bieterkonsortium rund um EDF EN, das entsprechend der Empfehlung der CRE sogar den Zuschlag für alle vier nun vergebenen Standorte hätte erhalten sollen, geht als großer Gewinner aus dieser ersten Ausschreibung hervor. Die französische Regierung kündigte ein zweites Ausschreibungsverfahren im Verlauf des zweiten Halbjahres 2012 an.

Eine deutsche Zusammenfassung des Ausgangs der Offshore-Ausschreibung steht hier zur Verfügung.

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