Side-Event bei der E-world 2026: Sektorkopplung in Deutschland und Frankreich
Essen
Am 11. Februar 2026 veranstaltete das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) im Rahmen der E-world energy & water in Essen ein Side-Event zum Thema:
Sektorkopplung in Deutschland und Frankreich:
Potenziale für Strombedarf und Netzstabilität
Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie sich der Strombedarf in Deutschland und Frankreich in den nächsten Jahren entwickeln wird, insbesondere vor dem Hintergrund der Elektrifizierung verschiedener Sektoren wie Industrie, Wärme und Verkehr, sowie der Entwicklung von Elektrolyse-Kapazitäten und Rechenzentren. Es wurden verschiedene Szenarien für die Entwicklung des Strombedarfs für die beiden Länder präsentiert.
Zudem wurde diskutiert, wie die durch die Sektorkopplung entstehenden Flexibilitätspotenziale optimal genutzt werden können, um zur Stabilität der Stromnetze beizutragen.
Das vom DFBEW organisierte Event bot die Gelegenheit, über diese Fragen in einem deutsch-französischen Kontext zu diskutieren. Im Anschluss an die Veranstaltung fand zudem ein Get-Together statt.
Etwa 80 Personen nahmen an diesem deutsch-französischen Austausch teil. Unter den Teilnehmenden befanden sich u.a. Vertreter:innen von verschiedenen Unternehmen der deutschen und französischen Energiebranche, Beratungsunternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen.
STROMBEDARF UND
FLEXIBILITÄTSPOTENZIALE IM KONTEXT DER SEKTORKOPPLUNG
Potenziale der Sektorkopplung für Demand-Side-Flexibilität
Renato Luise
Project Manager & Research Engineer
EIFER
Entwicklung von Strombedarf und Sektorkopplung in Deutschland
Nils Namockel
Head of Research Area
Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln
(EWI)
Entwicklung von Strombedarf und Sektorkopplung in Frankreich
Michel Béna
Stellv. Leiter Forschung & Entwicklung
RTE
CHANCEN DER
SEKTORKOPPLUNG FÜR SYSTEMOPTIMIERUNG UND NETZSTABILITÄT
Keynote: Regulatorik, Preissignale & Digitalisierung: Welchen Rahmen braucht es, damit die Flexibilitätspotenziale der Sektorkopplung gehoben werden können?
Norman Gerhardt
Abteilungsleiter Energiewirtschaft und Systemanalyse
Fraunhofer IEE
Panel: Wie können Demand-Side-Flexibilitätspotenziale optimal genutzt werden und somit zur Netzstabilität beitragen? Herausforderungen und Lösungsansätze in der Praxis
- Munib Amin, Managing Director, Foresight & Academia, E.ON Group Innovation
- Eglantine Kunle, Leiterin der Prospektivabteilung, NaTran
- Martin Swaczyna, Referent Strategie, Amprion
- Nicolas de Warren, Präsident, UNIDEN
