Konferenz zur Zukunft der Finanzierung für PV und Windenergie an Land
Paris
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Am 3. Juni 2026 veranstaltet das deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) eine Konferenz zum Thema:
Zukunft der Finanzierung für PV und Windenergie an Land:
Entwicklungen bei Fördermechanismen und PPA
Wind- und Solarenergie haben in den letzten Jahren einen Reifegrad erreicht, der mit dem Stand dieser Technologien Mitte der 2010er Jahre nicht zu vergleichen ist. Laut Ember haben sie in der Europäischen Union im Jahr 2024 genauso viel Strom erzeugt wie alle fossilen Brennstoffe zusammen (792 TWh).
Die neue Dimension, die Wind- und Solarenergie angenommen haben, erfordert eine Überarbeitung der staatlichen Fördermechanismen, die diesem rasanten Wachstum teilweise nicht mehr gerecht werden. Im Jahr 2024 wurde im Rahmen der Reform des Strommarktes beschlossen, dass jede staatliche Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Form von zweiseiteigen Differenzverträgen (two-way CfDs) erfolgen soll.
Deutschland, dessen derzeitige einseitige Marktprämie diesem Kriterium nicht entspricht, erarbeitet ein neues Subventionsmodell, das nächstes Jahr in Kraft treten soll. Auch Frankreich denkt über eine Anpassung seiner öffentlichen Förderung nach und hat dazu unter anderem die Mission „Lévy-Tuot“ zur Optimierung der öffentlichen Förderungen für erneuerbare Energien und Stromspeicherung eingesetzt. Auch der PPA-Markt hat in ganz Europa an Reife und Komplexität gewonnen, was die Frage nach der Wechselwirkung und den Synergien zwischen PPA und Differenzverträgen aufwirft.
Die Entwicklung eines neuen wirksamen Fördermechanismus ist komplex, denn er soll einem Trilemma gerecht werden: er soll wirtschaftliche Stabilität für die Branchen schaffen, die öffentlichen Ausgaben möglichst geringhalten und niedrige Stromkosten für die Verbraucher garantieren. Vor diesem Hintergrund wird die Konferenz unter anderem auf folgende Fragen eingehen:
- Sollten künftige Fördermechanismen auf der Stromerzeugung oder auf der installierten Kapazität basieren?
- Wie können Fördermechanismen an die zunehmende Häufigkeit negativer Preise angepasst werden?
- Wie lassen sich öffentliche Fördermechanismen mit dem dynamischen PPA-Markt in Einklang bringen?
Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure des deutschen und französischen Energiesektors und Medienvertretern. Sie findet in Paris, im französischen Ministerium für Wirtschaft, Finanzen sowie industrielle, energetische und digitale Souveränität (MEFSIEN) statt und wird simultan auf Deutsch und Französisch übersetzt.
Teilnahmegebühr:
Die Teilnahme an der Konferenz ist für Mitglieder des DFBEW, Behörden- und Pressevertreter (bei Vorlage eines Presseausweises) kostenlos. Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 550 € pro Person (zzgl. MwSt.). Um zu überprüfen, ob Ihre Organisation Mitglied beim DFBEW ist, können Sie auf unserer Mitgliederliste nachlesen.
Das Programm der Veranstaltung wird in den nächsten Wochen veröffentlicht.
Französisches Ministerium für Wirtschaft, Finanzen sowie industrielle, energetische und digitale Souveränität
(Ministère de l’Économie, des Finances et de la Souverainetéindustrielle et numérique (MEFSIEN))
Tour Sequoia
1 place Carpeaux
92055 Paris – La Défense Cedex
Die Anmeldungen zu dieser Konferenz werden in den nächsten Wochen geöffnet.
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