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Konferenz zur Zukunft der Finanzierung von PV und Windenergie an Land

Paris

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Am 3. Juni 2026 veranstaltete das deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) eine Konferenz in Paris zum Thema:

Zukunft der Finanzierung von PV und Windenergie an Land:
Entwicklungen bei Fördermechanismen und PPAs

Rund 110 Personen trafen sich in Paris, um sich über diese Themen auszutauschen.

Wind- und Solarenergie haben in den letzten Jahren eine Wettbewerbsfähigkeit erreicht, der mit dem Stand dieser Technologien Mitte der 2010er Jahre nicht zu vergleichen ist. Laut Ember haben sie in der Europäischen Union im Jahr 2025 mehr Strom erzeugt als alle fossilen Brennstoffe zusammen (30% der Erzeugung gegenüber 29%).

Die neue Rolle, die Wind- und Solarenergie eingenommen haben, erfordert eine Überarbeitung der staatlichen Fördermechanismen, die diesem rasanten Wachstum teilweise nicht mehr gerecht werden. Im Jahr 2024 wurde im Rahmen der Reform des Strommarktes beschlossen, dass jede staatliche Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Form von zweiseiteigen Differenzverträgen (two-way CfDs) erfolgen soll.

Deutschland, dessen derzeitige einseitige Marktprämie diesem Kriterium nicht entspricht, erarbeitet ein neues Fördermodell, das nächstes Jahr in Kraft treten soll. Auch Frankreich denkt über eine Anpassung seiner öffentlichen Förderung nach und hat dazu unter anderem die Mission „Lévy-Tuot“ zur Optimierung der öffentlichen Förderungen für erneuerbare Energien und Stromspeicherung eingesetzt. Auch der PPA-Markt hat in ganz Europa an Reife und Komplexität gewonnen, was die Frage nach der Wechselwirkung und den Synergien zwischen PPA und Differenzverträgen aufwirft.

Die Entwicklung eines neuen Fördermechanismus ist komplex, denn er soll einem Trilemma gerecht werden: wirtschaftliche Stabilität für die Branchen, möglichst geringe öffentliche Ausgaben und niedrige Stromkosten für die Verbraucher. Vor diesem Hintergrund ist die Konferenz unter anderem auf folgende Fragen eingegangen:

  • Sollten künftige Fördermechanismen auf der Stromproduktion oder auf der installierten Kapazität basieren?
  • Wie können Fördermechanismen an die zunehmende Häufigkeit negativer Preise angepasst werden?
  • Wie lassen sich öffentliche Fördermechanismen mit dem dynamischen PPA-Markt in Einklang bringen?

Begrüßung

Sven Rösner
Geschäftsführer
Deutsch-französisches Büro für die Energiewende (DFBEW)

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FINANZIERUNG VON
WIND UND PV: RECHTSRAHMEN UND PERSPEKTIVEN

Finanzierung von Wind und PV im europäischen Rechtsrahmen: Umsetzung der Reform des europäischen Strommarkts

Andreas Rüdinger
Koordinator Energiewende Frankreich
IDDRI

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Finanzierung von Wind und PV in Deutschland: Rechtsrahmen und Perspektiven

Robert Lorentz
Referatsleiter „Recht und Regulierung Erneuerbare Energien“
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

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Finanzierung von Wind und PV in Frankreich: Rechtsrahmen und Perspektiven

Simon Molina
Stellvertretender Referatsleiter „Stromerzeugung und erneuerbare Energien an Land“
Französisches Ministerium für Energie

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Rückfragen

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DIFFERENZVERTRÄGE: WELCHE
ENTWICKLUNGEN IN DEUTSCHLAND UND IN FRANKREICH?

Differenzverträge in Deutschland: Welches Modell soll die einseitige Marktprämie ersetzen?

Dr. Michael Stecher
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter
Fraunhofer ISI

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Differenzverträge in Frankreich: Bilanz und Empfehlungen für die Zukunft, Schlussfolgerungen des französischen Rechnungshofs

Éric Allain
Leiter der Prüfungsabteilung für Energie
Französischer Rechnungshof

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Rückfragen

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Podiumsdiskussion: Zukunft von Differenzverträgen: welche Fördermechanismen für eine reichliche und netzdienliche erneuerbare Stromerzeugung?

  • Jean-Victor Eck, Head of Energy Management, Kallista Energy
  • Dr. Frank Höpner, Mitglied der Geschäftsleitung, Engie Deutschland
  • Elsa Merckel, Leiterin der Abteilung für erneuerbare Energien, französische Energieregulierungskommission (CRE)
  • Ute Schall, Team Head Project Finance Renewable Energy, BayernLB

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PPA: RECHTSRAHMEN,
POTENZIAL UND NEUE GESCHÄFTSMODELLE

Welcher Rechtsrahmen, um den PPA-Markt zu fördern?

Hans Messmer
Rechtsanwalt
Sterr-Kölln & Partner

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Förderung der erneuerbaren Stromerzeugung durch die Umwandlung von PPAs in standardisierte Marktprodukte

Ana Prutean
Head of France
Enmacc

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Multi-Buyer-PPAs: Erfahrungen aus Frankreich

Martin Rouzière
Leiter der Abteilung Märkte und Flexibilität
Valeco

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Rückfragen

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AUSSCHREIBUNGEN UND/ODER
PPA: WELCHER FINANZIERUNGSPOLICY-MIX IST ERFORDERLICH, UM DIE AUSBAUZIELE IM NÄCHSTEN JAHRZEHNT ZU ERREICHEN?

Keynote: Zukunft und Koexistenz von CfDs und PPAs in der EU

Patrick Peichert
Senior Principal
Frontier Economics

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Podiumsdiskussion: Welche Synergien zwischen Differenzverträge und PPAs? Wie kann das Potenzial der Instrumente effektiv genutzt werden?

  • Murielle Gagnebin, Projektleiterin Europäisch-Französische Energiepolitik, Agora Energiewende
  • Julien Lupion, Bereichsleiter für Projektfinanzierung, Bpifrance
  • Krassimir Stantchev, Unit Manager Electricity Trading and Market Design, BDEW
  • Romain Verdier, Stellvertretender Geschäftsführer, Verso Energy

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