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Konferenz zu Biogas in der lokalen Wertschöpfungskette: Landwirtschaft und Abfallverwertung

Bioenergien

La Défense/Paris

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  • Beschreibung
  • Programm
  • Ort
  • Anmeldung

Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) veranstaltet am 21. September 2017 in den Räumlichkeiten des französischen Ministeriums für ökologischen und solidarischen Wandel in La Défense/Paris eine Konferenz zu folgendem Thema:

Biogas in der lokalen Wertschöpfungskette: Landwirtschaft und Abfallverwertung

Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland gab es Entwicklungen bei den rechtlichen Rahmenbedingungen und Fördermodellen für Anlagen mit Biogaserzeugung:

In Deutschland ist die installierte Leistung zur Stromerzeugung von Biomasseanlagen in den vergangenen Jahren von etwa 3.000 MW im Jahr 2006 auf rund 7.100 MW im Jahr 2015 angewachsen. Die korrespondierende Bruttostromerzeugung aus Biomasseanlagen betrug etwa 18,6 TWh im Jahr 2006 und ist auf rund 50 TWh im Jahr 2015 angestiegen. Die Anzahl der Biomasseanlagen zur Stromerzeugung hat sich von ca. 3.700 Anlagen im Jahr 2007 auf fast 9.000 Anlagen im Jahr 2015 erhöht (Fachverband (2016): Branchenzahlen 2015 und Prognose der Branchenentwicklung 2016). Die große Neuerung des am 1. Januar 2017 in Kraft getretenen EEG 2017 in Deutschland ist das technologiespezifische Ausschreibungsverfahren. Am Ausschreibungsverfahren dürfen nur Biomasseanlagen teilnehmen, die entsprechend der Biomasseverordnung zugelassene Rohstoffe verwenden.

In Frankreich werden durch das französische Energiewendegesetz (loi transition énergétique pour la croissance verte, LTECV [auf Französisch]) die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum gestellt. Der Erneuerbaren-Energien-Anteil am Endenergieverbrauch soll demnach von 14 % im Jahr 2014 auf 32 % bis zum Jahr 2030 gesteigert werden. Die mehrjährige Programmplanung für Energie (Pro-grammation Pluriannuelle de l’Énergie, PPE [auf Französisch]) legt mit konkreten Zielen und Maßnahmen den Fahrplan für eine Diversifizierung des französischen Energiemixes in den Jahren 2016 bis 2023 fest. Für Biogas werden in der PPE folgende Ziele genannt: Die in Frankreich installierte Biogasleistung soll bis zum 31. Dezember 2018 auf 540 MW und bis zum 31. Dezember 2023 auf mind. 790 MW und max. 1.040 MW ansteigen. Zum 30. September 2016 betrug laut des Barometers der Erneuerbaren-Energien-Technologien zur Stromerzeugung 2016 in Frankreich von Observ’ER die installierte elektrische Leistung der 478 Anlagen (Biogasanlagen und Abfalldeponien zur Lagerung nicht gefährliche Abfälle [Installation de Stockage de Déchets Non Dangereux, ISDND) 385 MW.

Die Konferenz vom 21. September bietet ihren Teilnehmern die Möglichkeit sich zum einen über die lokale Wertschöpfung durch Bioenergien in der Landwirtschaft und zum anderen über die Rolle des Landwirts im Rahmen der Energiewende in beiden Ländern zu informieren und auszutauschen. Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für Biogasanlagen in der Landwirtschaft werden ebenfalls vorgestellt. Abfälle und Abwässer stellen eine wertvolle Ressource zur Biogaserzeugung dar. Während der Konferenz werden ebenso innovative Projekte zur Biogasgewinnung aus Abfällen und Abwässern in Deutschland und Frankreich erläutert.

Folgende Fragen werden ebenfalls in einem deutsch-französischen Kontext auf dieser Konferenz diskutiert:

  • Welche Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven gibt es für Bioenergien in Deutschland und Frankreich?
  • Welche Rolle spielt der Agrarunternehmer (agri-entrepreneur) bei der Umsetzung der Energiewende in beiden Ländern?
  • Welche Wertschöpfung entsteht durch Bioenergien in der Region?
  • Welche Finanzierungs- und Geschäftsmodelle gibt es für Biogasanlagenbetreiber?
  • Welche Technologien zur Biogaserzeugung gibt es zur energetischen Verwertung von Abwässern und Abfällen und wie ist es um ihre Wirtschaftlichkeit bestellt?


Die Veranstaltung hat das Ziel, einen Dialog zwischen Industrie, Wissenschaft und Institutionen herzustellen und richtet sich an alle Akteure des Energiesystems und der erneuerbaren Energien in Deutschland und Frankreich.

Sie findet auf Deutsch und Französisch mit Simultanverdolmetschung statt.


Anmeldung:
Wir laden Sie herzlich dazu ein, den 21. September 2017 als Termin vorzumerken und sich ab sofort über unser Online-Formular an der Konferenz anzumelden.

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an der Konferenz ist für Mitglieder des DFBEW, Behördenvertreter und Pressevertreter (bei Vorlage eines gültigen Presseausweises) kostenlos.
Die Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder beträgt 350 Euro pro Person (zzgl. MwSt.).

Um zu überprüfen, ob Ihr Unternehmen bzw. Ihre Institution Mitglied beim DFBEW ist, klicken Sie bitte hier.

Sponsoring:
Unternehmen, die an einem Sponsoring für diese Konferenz interessiert sind, sind herzlich eingeladen, unsere Sponsoringsangebote im Einzelnen zu prüfen und sich bei uns zu melden.

Französisches Ministerium für ökologischen und solidarischen Wandel
Ministère de la Transition énergétique et solidaire (MTES)

Tour Sequoia
1 place Carpeaux
92055 La Défense/Paris

Die Online-Anmeldungen zu dieser Konferenz sind nunmehr geschlossen.

Vor-Ort-Anmeldungen am Tag der Veranstaltung sind möglich.
Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen im Ministerium verlängerte Wartezeiten beim Empfang einzuplanen sind und bitten darum, frühzeitig zu escheinen (Beginn der Konferenz ist um 9.00 Uhr).

Für Fragen zu unserer Konferenz wenden Sie sich gerne an:
- Jessika Lötzke
T.: +33 (0)1 40 81 12 65
E-Mail: jessika.loetzke@developpement-durable.gouv.fr oder
- Julian Risler
T.: +33 (0)1 40 81 93 15
E-Mail: julian.risler@developpement-durable.gouv.fr

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