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Ségolène Royal fordert eine Änderung der Netzentgelte

Als Reaktion auf die Veröffentlichung von zwei Beschlüssen der französischen Energieregulierungsbehörde (Commission de régulation de l’énergie, CRE) über die Entwicklung der Netzentgelte für öffentliche Hochspannungsnetze (TURPE 5 HTB; auf Französisch) sowie Mittel- und Niederspannungsnetze (TURPE 5 HTA/BT; auf Französisch) am 17. November 2016, hat die französische Ministerin für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, Ségolène Royal, im französischen Amtsblatt vom 17. Januar 2017 (auf Französisch) ihren Entschluss verkündet, den TURPE 5 HTA/BT überarbeiten zu wollen. Im November hatte die CRE über neue Tarife für alle an die öffentlichen Stromnetze angeschlossenen Nutzer entschieden, die ab dem 1. August 2017 für einen Zeitraum von etwa vier Jahren gelten würden. Demnach sollte der TURPE 5 HTA/BT zum 1. August 2017 im Durchschnitt um 2,71 % anteigen und der TURPE HTB zum gleichen Zeitpunkt eine Steigerung um 6,76 % erfahren. Es war außerdem geplant, dass diese Tarife dann jährlich zum 1. August an die Inflation angepasst werden würden.

Die Ministerin fordert unter anderem, dass der TURPE 5 HTA/BT die neuen Akzente der Energiepolitik in Hinblick auf die Energiewende, wie neue Lastkurvenverläufe in Zusammenhang mit der Entwicklung des Eigenverbrauchs, der Speicherung und der Elektromobilität etc., besser berücksichtigt und der Koeffizient zur Einbeziehung des Risikos seitens Verteilernetzbetreiber größer sein müsste. Am 19.  Januar 2017 hat die CRE umfangreich auf die von der Ministerin hervorgebrachten Punkte geantwortet. Diese Antworten finden sich im französischen Amtsblatt vom 28. Januar 2017 (auf Französisch) wieder. In diesem Zusammenhang hat die CRE dargelegt, dass sie keinen Grund sehe, ihren Beschluss vom 17. November 2016 zum
TURPE 5 HTA/BT zu überarbeiten. Sie hat daran erinnert, dass sie die ausschließliche Zuständigkeit für die angemessene Berechnung dieser Tarife innehabe.

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