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RTE: Bericht zur Versorgungssicherheit für kommenden Winter veröffentlicht

Der französische Übertragungsnetzbetreiber RTE hat am 19. November seinen jährlichen Bericht (auf Französisch) zur Versorgungssicherheit im Stromsektor für den Winter 2020/21 veröffentlicht. Da in Frankreich häufiger als in Deutschland strombetriebene Heizungen verwendet werden, unterliegt das dortige Stromnetz einer höheren Thermosensibilität. Dem Bericht zufolge sei zwar angesichts der Corona-Pandemie erhöhte Vorsicht geboten, die Vorhersagen zur Versorgungssicherheit gestalteten sich laut RTE jedoch positiver als noch im Frühling. So sei im Dezember, aufgrund normaler Temperaturen und einer besseren Verfügbarkeit von Erzeugungskapazitäten aus Kernkraft, ein signifikant geringeres Risiko für Versorgungsengpässe als im Vorjahr zu erwarten. Im Januar bliebe das Risiko im Vergleich zu den Vorjahren gleich, im Februar und Anfang März sei dieses jedoch, da insgesamt 13 Reaktoren für Wartungsarbeiten vorübergehend abgeschaltet werden müssen, höher als in den letzten Jahren einzuschätzen. Im Januar und Februar werden mehrere aufeinanderfolgende Tage mit unterdurschnittlichen Temperaturen erwartet. Für den Ernstfall behält sich RTE folgende Schritte vor, um die Netzstabilität zu gewährleisten: Versorgungsstopp industrieller Großverbraucher (I); vorübergehende Absenkung der Frequenz des Übertragungsnetzes (II); als ultima ratio zeitweise, angekündigte, lokale und rotierende Versorgungsstopps (III).

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