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Pandemie beschleunigt Rückgang der fossilen Stromerzeugung

Laut einer Studie (auf Englisch) des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Covid-19-Pandemie den Anteil der fossilen Stromerzeugung reduziert und Rahmenbedingungen geschaffen, diesen Trend unumkehrbar zu machen. Da die Nachfrage nach Strom während der Pandemie merklich zurückgegangen ist, wurden Kohlekraftwerke aus der Stromerzeugung verdrängt. Grund sind ihre deutlich höheren Betriebskosten im Vergleich zu denen von Erneuerbaren-Energien-Anlagen. In den USA und Europa sanken daher die monatlichen CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 um bis zu 50 %. Solange das Wachstum der erneuerbaren Stromerzeugung in den kommenden Jahren den Anstieg der Stromnachfrage übersteigt, werden die CO2-Emissionen des Stromsektors weiter sinken. Insgesamt machten die fossilen Energieträger im Jahr 2019 laut einer Statistik (auf Englisch) von Eurostat noch 71 % der verfügbaren Bruttoenergie in der EU aus – der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen in 1990. Ein weiterer Rückgang der weltweiten Emissionen wird erwartet, unter anderem weil China zum Februar 2021 ein nationales Emissionshandelssystem eingeführt hat.

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