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Monitoringbericht mit Statistiken zur Stromerzeugung im Jahr 2015 veröffentlicht

Laut dem Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten im Jahr 2015, den die Bundesnetzagentur (BNetzA) gemeinsam mit dem Bundeskartellamt (BKartA) erstellt hat, lag die installierte Leistung aller Erneuerbare-Energien-Anlagen Ende 2015 bei fast 97,9 GW und jene der Anlagen der konventionellen Stromerzeugung bei 106,7 GW. Die gesamten Stromerzeugungskapazitäten erreichten damit 204,6 GW (2014: 196,3 GW). Die Nettostromerzeugung stieg dadurch im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 11,1 TWh auf 594,7 TWh. Allein die erneuerbaren Energien erzeugten 2015 181,1 TWh, wovon 161,8 TWh aus Anlagen stammten, die eine Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhielten. Damit erreichten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 31,4 % am deutschen Bruttostromverbrauch. Den größten jährlichen Zuwachs an der Nettostromerzeugung durch erneuerbare Energieträger erreichte die Onshore-Windenergie mit 15 TWh, gefolgt von der Offshore-Windenergie mit 6,7 TWh und der Photovoltaik mit 3,2 TWh. Laut Jochen Homann, Präsident der BNetzA, gehe die konventionelle Stromerzeugung trotz der Inbetriebnahme neuer konventioneller Kraftwerke weiterhin zurück. Die Überkapazitäten dieser Erzeugungseinheiten würden allerdings zukünftig durch die geplanten Stilllegungen in diesen Bereichen abgebaut werden.

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