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Minutenreserve: RTE führt Ausschreibung für Regelleistung für das Jahr 2017 durch

Um seiner Aufgabe zur Gewährleistung der Stabilität des Stromsystems nachzukommen, hat der französische Übertragungsnetzbetreiber RTE eine Ausschreibung (auf Französisch) für die Bereitstellung von Regelleistung in der Minutenreserve (mécanisme d’ajustement) für das Jahr 2017 vorgenommen (Link zum Lastenheft, auf Französisch). RTE vereinbart vertraglich die Bereitstellung dieser „schnellen und komplementären Regelreserven“ (réserves rapides et complémentaires, auf Französisch) mit Marktakteuren, die über Erzeugungs- oder Lastverschiebungskapazitäten verfügen, um den Stromfluss im Gleichgewicht zu halten und die Sicherheit des Stromsystems zu garantieren, und insbesondere, um im Notfall den Ausfall des größten an das Übertragungsnetz angeschlossenen Erzeugungsparks decken zu können. Hierfür benötigt RTE die folgenden Kapazitäten: 1.000 MW, die in weniger als 15 Minuten und während 2 Stunden aktiviert werden können („schnelle Reserve“) und 500 MW, die in weniger als 30 Minuten und während 90 Minuten aktiviert werden können („komplementäre Reserve“).  

Die Modalitäten der Ausschreibung orientieren sich an den für 2016 abgeschlossenen Verträgen, auch wenn das Verfahren für 2017 leichte Änderungen enthält: die Verträge werden für ein volles Jahr abgeschlossen, die Kandidaten können neben wöchentlichen und monatlichen Angeboten auch Jahresangebote vorlegen und die Dauer des Zulassungszeitraums wird auf 15 Tage reduziert. Die Ausschreibung lief bis zum 28. September. Die Ergebnisse sollen Anfang Oktober veröffentlicht werden und die Bereitstellung der Leistung zum 1. Januar 2017 erfolgen.

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