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Von PV Legal zu PV Grid

Im Rahmen des Projektes PV Legal haben 12 europäische Solarverbände während der vergangenen zweieinhalb Jahre die wichtigsten administrativen Hürden zur Integration von Photovoltaik-Strom in den nationalen Strommix untersucht. Die EU-Kommission hat nunmehr im Februar den Abschlussbericht des Projektes mit Vorschlägen zum Abbau von bürokratischen Hemmnissen zur Installation von PV-Systemen überreicht bekommen. Die Kommission hatte das Projekt mit insgesamt 2,5 Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse des Abschlussberichts sind zwiespältig: Einerseits wurden in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Griechenland, den Niederlanden und Portugal wichtige Hürden zur Installation von PV-Anlagen auf Wohnhäusern abgebaut, andererseits gab es auch Rückschläge zu verzeichnen. So führte Frankreich im Juli 2011 per Gesetz ein, dass Projektentwickler für die gesamten Anschlusskosten aufkommen müssen. Der Austausch zwischen den verschiedenen europäischen Solarverbänden soll von Mai 2012 an im Rahmen des Projekts PV Grid fortgeführt werden. Das neue Projekt zur detaillierten Analyse der Netzintegration von PV in die jeweiligen nationalen Netze wird den Stand in verschiedenen EU-Staaten im Einzelnen untersuchen.
Eine Umfangreiche Studie zum Thema Integration der Erneuerbaren in der EU hat auch das Beratungsunternehmen eclareon Ende 2011 vorgestellt. Das etwas breiter gefasste EU-Projekt „RES-Integration“ wurde für die EU-Kommission im Rahmen der Umsetzung der Erneuerbaren-Richtlinie verfasst. Beide Projekte, RES-Integration und das anlaufende Projekt PV Grid, werden am 14. Juni anlässlich eines Side-Events der Koordinierungsstelle auf der Intersolar in München vorgestellt.

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