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[ESPRESSO] Zugang zum Strommarkt in Frankreich nach Auslaufen des ARENH-Mechanismus: Neue langfristige Verträge sowie Abgaben- und Umverteilungsmechanismus für EDF-Übergewinne

Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) veröffentlicht einen Espresso zum Thema:

Zugang zum Strommarkt in Frankreich nach Auslaufen des ARENH-Mechanismus:
Neue langfristige Verträge sowie Abgaben- und Umverteilungsmechanismus für EDF-Übergewinne

Der ARENH-Mechanismus (Accès Régulé à l’Électricité Nucléaire Historique, ARENH, auf Deutsch der regulierte Zugang zu historischer Kernenergie), der seit 2011 den Zugang alternativer Anbieter und elektrointensiver Verbraucher zur historischen Kernenergie von EDF regelte, lief am 1. Januar 2026 aus und wurde durch zwei neue Mechanismen ersetzt. Das ARENH-System verpflichtete EDF, bis zu 100 TWh Kernenergie pro Jahr zu einem festgelegten Preis von 42 €/MWh (nach anfänglich niedrigeren Preisen endgültig festgelegt) für einen Zeitraum von fünfzehn Jahren zu verkaufen.

Im Hinblick auf das Auslaufen dieses Mechanismus wurden bereits im Jahr 2023 intensive Verhandlungen zwischen dem Staat und EDF aufgenommen, um einen neuen Rahmen für die Marktregulierung festzulegen. Dieser Espresso befasst sich mit den Modalitäten dieser beiden Mechanismen.

Dieser Espresso stellt die beiden Mechanismen vor, die nach dem ARENH den Zugang zum Strommarkt in Frankreich neu definieren:

  • die Verträge zur Zuteilung von Kernkraftwerkserzeugung (Contrats d’Allocation de Production Nucléaire, CAPN)
  • die universelle Kernenergieabgabe (Versement Nucléaire Universel, VNU)
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