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Hintergrundpapier zu Energiewende und Strukturwandel

Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) veröffentlicht ein Hintergrundpapier zum Thema:

Energiewende und Strukturwandel: Konzepte der Just Transition
im Rahmen des Kohleausstiegs in Deutschland und Frankreich

Deutschland und Frankreich haben sich im Rahmen des Pariser Abkommens verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Eine Umstrukturierung der Regionen, in denen Kohle den wichtigsten Wirtschaftszweig ausmacht, ist notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.

In Deutschland ist Kohle für 45 % der CO2-Emissionen des Stromsektors verantwortlich. In Frankreich beträgt der Anteil der Kohleverstromung zwar nur 1,18 %, ist damit aber für 30 % der Emissionen des Stromsektors verantwortlich. In Deutschland war der Kohleausstieg ursprünglich für 2038 geplant, wird nun aber wahrscheinlich im Rahmen der Überarbeitung der Klimaziele vorgezogen. In Frankreich soll der Kohleausstieg in 2022 stattfinden. Dies wird voraussichtlich einen starken Einfluss auf einige Gebiete und die dortigen lokalen Arbeitsplätze haben. Die Regierungen denken daher über Konzepte zur Berücksichtigung der sozioökonomischen Auswirkungen des Kohleausstiegs nach.

Das vorliegende Hintergrundpapier befasst sich mit dem Konzept der Just Transition und gibt einen Überblick der Mechanismen, die zur Unterstützung von Kohleregionen auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene bestehen. Neben dem europäischen Just Transition Mechanism entstehen in Frankreich und Deutschland Formen der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, um den Strukturwandel zu bewältigen.

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