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CO2-Ausstoß in Deutschland stark gesunken

Im vergangenen Jahr konnten die CO2-Emissionen in Deutschland deutlich gesenkt werden. Eine Analyse des Think Tanks Agora Energiewende zeigt, dass die Emissionen rund 35 % unter dem Niveau von 1990 liegen. Dies lässt sich insbesondere auf einen erhöhten EE-Anteil im Sektor Strom und einem geringeren Anteil von Kohle im Energiemix zurückführen. In der Jahresauswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) heißt es, dass sich der EE-Anteil an der Nettostromerzeugung von 40,6 % in 2018 auf 46 % in 2019 erhöht hat. Zum ersten Mal liegt der EE-Anteil damit vor den fossilen Energieträgern, die einen Anteil von 40 % am Strommix ausmachten. Der Anteil von Braunkohle an der Nettostromerzeugung ging in 2019 um 22,3 % zurück auf 102,2 TWh. Der Anteil von Steinkohle ging um 32,8 % zurück auf 48,7 TWh. Gründe herfür sind unter anderem, dass die Stromerzeugung aus Windenergie stark gestiegen ist: Im vergangenen Jahr wurden 127 TWh produziert, was einem Anstieg von 15,7 % entspricht. Weitere Gründe sind die gestiegenen Preise für CO2-Zertifikate von durchschnittlich 15,76 €/t auf 24,80 €/t und die niedrigen Gaspreise in 2019.

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