DFBEW feiert 20. Jubiläum
Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs gründeten 2006 das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) mit dem Ziel, aktuelle Fragestellungen der Energiewende zu thematisieren, zukünftige Aspekte aufzugreifen und diese mit den Akteuren beider Länder zu diskutieren. Dieses Ziel verfolgt das Büro bis heute!
Im Laufe der 20 Jahre hat das DFBEW sich stets weiterentwickelt: Sein Aktionsradius umfasst heute die erneuerbare Stromerzeugung sowie zahlreiche, mit der Energiewende zusammenhängende Themen wie die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien sowie die erneuerbare Wärme. Fragestellungen zur Dekarbonisierung der Industrie, zu Wasserstoff, E-Mobilität sowie den gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Energiewende gehören ebenso zu seinem Arbeitsbereich.
Vernetzung von deutsch-französischen Akteuren
Als Informations- und Netzwerkplattform im deutsch-französischen Dialog zur Energiewende, moderiert das DFBEW seit 20 Jahren die Zusammenarbeit beider Länder im Energiebereich. Neben der Unterstützung des Austauschs zwischen deutschen und französischen Behörden ist seine Aufgabe die Organisation und Information eines Stakeholderdialogs: Politik, Projektentwickler, Finanzierer, Versicherer, Anwälte, Forscher, Netzbetreiber, Stromerzeuger, Energieverbraucher, industrielle Akteure, Vertreter der Zivilgesellschaft… Alle Beteiligten kommen beim DFBEW zusammen und sind Teil eines großen deutsch-französischen Netzwerks!
Veranstaltungen zu Erneuerbaren und Sicherheitspolitik
Am 21. Mai organisiert das DFBEW einen politischen Abend zu Energie und Sicherheitspolitik in Berlin sowie am 3. Juni eine Konferenz zur Zukunft der Finanzierung von Photovoltaik und Windenergie an Land in Paris. Eine ideale Gelegenheit, sich mit Akteuren aus Deutschland und Frankreich zu vernetzen und das DFBEW-Team kennenlernen.
Die Finanzierung des DFBEW wird zu je einem Viertel von den Regierungen Deutschlands und Frankreichs getragen, während 200+ Mitgliedsunternehmen und -organisationen insgesamt 50 % tragen. Seine Standorte sind im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und im französischen Ministerium für Wirtschaft, Finanzen sowie industrielle, energetische und digitale Souveränität (MEFSIEN).